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24.03.2004

RheinfelsQuellen steigern Abfüllkapazität

12,5 Mio. Euro Investition für neue PET-Mehrweg Anlage

Die RheinfelsQuellen H. Hövelmann aus Duisburg Walsum haben nach dreimonatiger Bauzeit eine neue Abfüllstraße für PET-Mehrwegflaschen in Betrieb genommen. Die Abfüllkapazität am Standort Walsum erhöht sich damit um 130 Millionen Füllungen auf nunmehr 700 Mio. Flaschen im Jahr.
Kostenpunkt: 12,5 Mio. Euro.

Das finanzielle Engagement für neue Flaschen, Kisten und Abfüllstraßen sowie Lager- und Produktionshallen summiert sich damit auf 80 Mio. Euro in den vergangenen 4 Jahren. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Investitionen für umweltfreundliche PET Mehrwegprodukte der Marken Sinalco, Rheinfels, Römerwall und Burgwallbronn. Der Mehrweganteil am Gesamtabsatz des Walsumer Familienunternehmens beträgt zur Zeit über 97 %. Für Firmenchef Hermann Hövelmann gehört die strategische Ausrichtung pro Mehrweg schon seit Jahrzehnten zur Unternehmensphilosophie. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen der jüngsten Vergangenheit seien natürlich dieser langfristigen Firmenpolitik entgegen gekommen. Initiativen zur Schwächung der Mehrweggebinde stehe man traditionell skeptisch gegenüber. Immerhin sei nicht nur in die Produktionskapazitäten, sondern auch in Arbeitsplätze investiert worden. Innerhalb von 4 Jahren vergrößerte sich die Mitarbeiterzahl um 50 % auf 450 am Standort Walsum. Man habe, so Geschäftsführer Wilhelm Josten „beste Voraussetzungen, starke Marken und gute Gebinde“ um auch künftig den Markt aktiv mitgestalten zu können.

Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die mit unternehmerischem Mut und Augenmaß getätigten Zukunftsinvestitionen nicht von der Politik unterlaufen werden.
Die geschaffenen Arbeitsplätze und die finanziellen Kraftanstrengungen der vergangenen Jahre zeigten einmal mehr, dass der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sei. Mit der vom Land Hessen vorgeschlagenen Kombiquotenregelung zulasten der umweltfreundlichen Mehrweggebinde würden in Duisburg Walsum Arbeitsplätze vernichtet und Investitionen zu einem erheblichen Risikofaktor für das traditionsreiche Familienunternehmen.

So stehen im laufenden Geschäftsjahr eine weitere Million Euro für die Optimierung der betriebsinternen Logistik zur Verfügung. Damit soll die Warenlagerung und der Versand durch technische Aufrüstung noch effizienter gestaltet werden. Denn auch in diesem Jahr wird mit weiteren Absatzsteigerungen gerechnet, wenn auch nicht in dem Maße wie in 2003. Einzig für die Marke Sinalco geht Geschäftsführer Wilhelm Josten durch den bundesweiten Ausbau der Distribution von ähnlichen Zuwächsen aus. Ziel ist es, in Kürze mit der Marke Sinalco bundesweit Platz drei zu erreichen. Weiterhin wird bundesweit auch der Distributionsausbau der Marke Aquintéll von Sinalco forciert.