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08.05.2018

Wachstum bei Kernmarken

Die Marke Rheinfels Quelle wird in der Gastronomie künftig in neuen stilvollen Glasflaschen serviert. Gleichzeitig ergänzt eine milde Apfelschorle die beiden Mineralwasservarianten Feinperlig und Naturelle.

Die RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG blieben mit ihrem Gesamtabsatz im Geschäftsjahr 2017 witterungsbedingt leicht unter dem Vorjahreswert. Die Menge der abgefüllten Mineralwässer und anderen alkoholfreien Getränke sank um 1,4 Prozent auf 686,4 Mio. Liter (2016: 696,3 Mio. Liter). Die Zahl der abgefüllten Flaschen blieb mit 746 Mio. nahezu konstant (2016: 748 Mio. Flaschen). Die Kernmarken Rheinfels Quelle, Sinalco und Staatl. Fachingen lagen mit ihren Wachstumsraten deutlich über der Gesamtentwicklung. Das Duisburger Familienunternehmen belegt unverändert den 6. Platz auf der Rangliste der größten Mineralbrunnen in Deutschland und behauptet seine Position als Mineralwasser-Marktführer in NRW. Der Start in das Geschäftsjahr 2018 steht unter positiven Vorzeichen. Im ersten Tertial verbuchte die Getränkegruppe einen Absatzanstieg von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die A-Marken des Unternehmens – Rheinfels Quelle, Römerwall, Burgwallbronn, Mercator, Felsensteiner, Ardey und Rheinperle in NRW sowie Staatl. Fachingen, Aquintéll und Sinalco mit nationaler Distribution – erzielten 2017 eine Absatzsteigerung von 0,5 Prozent. Die B- und C-Marken, zu denen auch exklusiv für Handelspartner gefüllte Artikel gehören, blieben 3 Prozent unter dem Vorjahresabsatz.

Erneut bewährte sich Rheinfels Quelle, die absatzstärkste Mineralwassermarke der Getränkegruppe, als Wachstumsmotor mit einem weit über der Marktentwicklung liegenden Gesamtzuwachs von 5,7 Prozent. Die bedeutendsten Mengen kamen auch 2017 wieder von den angestammten PET-Mehrwegflaschen, die um knapp 5 Prozent zulegten. Wie im Gesamtmarkt wuchs auch bei Rheinfels Quelle die kohlensäurefreie Mineralwassersorte Naturelle am stärksten, ohne bisher aber die Absatzmengen der Varianten Klassik und Medium zu erreichen.

Im Zuge der Renaissance hochwertiger Glasgebinde verbuchte die 2015 eingeführte Rheinfels Quelle Individualglasflasche ein außergewöhnliches Plus von annähernd 50 Prozent. Ebenfalls deutlich zweistellig fiel die Wachstumsrate der verschiedenen Einweggebinde aus. Hier trugen zum ersten Mal die neuen Wasser Plus Getränke „Rheinfels Quelle Gartenfrüchte“ in der 0,75 Liter Einwegflasche zum Absatzzuwachs bei. Mit dem gleichen Gebinde wurde auch sehr erfolgreich das Angebotsspektrum von Rheinfels Quelle Lemon erweitert. Das aromatisierte Mineralwasser hat dadurch seine Marktführerschaft in NRW weiter gefestigt.

Die Marke Staatl. Fachingen setzte 2017 ihre erfolgreiche Entwicklung mit einem Absatzplus von 3 Prozent fort. Das Heilwasser Staatl. Fachingen STILL verzeichnete entgegen dem aktuellen Markttrend ein Wachstum von 2 Prozent und baute damit die Marktführerschaft im deutschen Heilwassermarkt aus. Staatl. Fachingen MEDIUM als Premium-Mineralwasser wuchs mit einem Absatzplus von 5 Prozent ebenfalls überproportional zum Gesamtmarkt Mineralwasser. Zu der positiven Entwicklung der ausschließlich in Glas Mehrwegflaschen erhältlichen Marke hat insbesondere die handliche 6-er Kiste beigetragen, die bei großen Handelspartnern national fast flächendeckend erhältlich ist.

Die Marke Sinalco knüpfte mit einer Absatzsteigerung um 3 Prozent an den Aufwärtstrend des Vorjahres an. Erneut wurden die 0,5 Liter PET-Mehrwegflaschen vor allem im Außer-Haus-Markt sehr stark nachgefragt, so dass sich ihr Absatz mehr als verdoppelte. Sehr erfreulich entwickelten sich auch die Einweggebinde, die insgesamt um 44 Prozent wuchsen. Einen erheblichen Anteil daran hatten die neu eingeführten hoch safthaltigen Limonaden „Sinalco EXTRA fruchtig“ in der 0,75 Liter Einwegflasche. In der 1,0 Liter PET Mehrwegflasche, dem absatzstärksten Sinalco Gebinde, legten vor allem die zuckerfreien ZERO Sorten zu.

Von der Gesamtproduktion der Getränkegruppe Hövelmann entfielen 2017 rund 76 Prozent auf Mehrwegflaschen. Daran hatten Glasflaschen einen Anteil von 43 Prozent.

Geschäftsführer Heino Hövelmann zieht ein ambivalentes Fazit des zurückliegenden Geschäftsjahres: „Mit dem Gesamtabsatz können wir nicht zufrieden sein. Andererseits hat sich die intensive Aufmerksamkeit, die wir auf Rheinfels Quelle; Sinalco und Staatl. Fachingen richten, ausgezahlt. Sowohl die Stammsortimente als auch Produkteinführungen in neuen Flaschen wurden von den Verbrauchern gut angenommen.“

Zuversichtlicher Ausblick
In den ersten vier Monaten 2018 waren die RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG auf Wachstumskurs. Trotz eines Rückschlags im März, der vielerorts winterliche Verhältnisse brachte, lag der Gesamtabsatz im ersten Tertial um 3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Deshalb ist Heino Hövelmann optimistisch im Hinblick auf das Gesamtjahr 2018: „Wir sind gut gestartet und bringen wieder eine ganze Reihe von trendgerechten Neueinführungen, die Zusatzabsatz generieren werden.“

So kommen im Segment Wasser plus Frucht zwei neue Rheinfels Quelle „Gartenfrüchte“ in den Geschmacksrichtungen Rhabarber und Brombeere auf den Markt. Auch die Sinalco „EXTRA fruchtig“ Range erhält Zuwachs durch die Sorte Pink Grapefruit-Cranberry. Ergänzend hinzu kommt die neue Produktlinie Sinalco „EXTRA zuckerfrei“ mit den drei Geschmacksrichtungen Zitrone, Passionsfrucht, Pink Grapefruit. Dem Mineralwassergeschäft will die Getränkegruppe ebenfalls Impulse geben. Als einer der ersten deutschen Brunnenbetriebe verwendet sie die neuen 0,75 Liter Glasflaschen der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) für die Marken Rheinfels Urquell, Römerwall und Ardey.

Marketingmaßnahmen für Sinalco, Rheinfels Quelle, Staatl. Fachingen, Römerwall und Burgwallbronn werden den Absatz zusätzlich stimulieren. Geplant sind klassische Werbung in Hörfunk, Print und auf Plakaten sowie Social Media Aktivitäten, verschiedene Gewinnspiele und Treue-Promotions.